Verbraucherschützer wollen Gasanbieterwechsel verbessern
Auffällig ist, dass bei über einem Drittel der befragten Wechsler der Anbieterwechsel nicht geklappt habe. Und selbst in den Fällen, in denen er funktionierte – immerhin noch bei 65 Prozent der Wechsler - gab es zahlreiche Probleme mit den Alt- und Neulieferanten. Um Wettbewerbsbehinderungen zu beseitigen, fordert die Verbraucherzentrale deshalb regelmäßige Kontrollen der Gaslieferanten und bei Verstößen schärfere finanzielle Sanktionen seitens der Bundesnetzagentur. Außerdem dürfen den Verbrauchern keine finanziellen Nachteile entstehen, wenn der Wechselvorgang nicht klappt. Prinzipiell sollten diese so lange in dem ehemaligen Tarif eingestuft bleiben, bis der Wechsel zum gewünschten Anbieter funktioniert hat. Die automatische Einstufung des Wechselwilligen bei Wechselproblemen in die teure Ersatzversorgung des alten Versorgers muss abgeschafft werden.
Intransparente Verträge und unübersichtliche Tarife wurden von zwei Dritteln aller Befragten kritisiert – sowohl von Wechslern als auch von Nichtwechslern. Die Verbraucherzentrale Niedersachsen fordert die Gasanbieter auf, ihre Verträge und Tarife endlich transparent zu gestalten und ihren Kundenservice erheblich zu verbessern. Trotz der zahlreichen Probleme würden aber rund 80 Prozent der Wechsler ihren Anbieter erneut wechseln. Sogar bei den Nichtwechslern wären 57 Prozent der Befragten bereit zu wechseln bei einer Ersparnis von mindestens 50 bis 150 Euro im Jahr. Um den genannten Üroblemen aus dem Weg zu gehen, nutzen Sie unseren Gastipp.de-Tarifrechner, bei dem Sie beispielsweise gezielt nach Gasanbietern mit Preisgarantien oder Biogas-Tarifen suchen können. Darüber hinaus können Sie bei Fragen gerne die Beratung unserer Mitarbeiter unter der kostenlosen Gastipp.de-Hotline 0800-226 3992 in Anspruch nehmen.
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