Lichtblicks Zuhause-Kraftwerk und seine KonkurrentenVerglichen mit diesem Potential liegen die Erwartungen der Anbieter erstaunlich niedrig. Zwar gibt Lichtblick die Zahl von 100.000 Zuhause-Kraftwerken an, die man den Deutschen verkaufen möchte. Doch das ist über Jahre verteilt, mehr als 20.000 pro Jahr dürften nicht installiert werden. Die Gasag ist mit ihrem Angebot noch vorsichtiger: Obwohl nach Testphasen nach Berlin die ganze Bundesrepublik erschlossen werden soll, möchte der Gasversorger im Jahr 2010 nur 500 Stück verkaufen, später sollen es 2.000 pro Jahr sein.
Hört man sich bei den Anbietern der Kraftwerke um, sehen diese übrigens kaum klassiche Heizungen mit Öl oder Erdgas als Messlatte. Eher sind es Wärmepumpen, die kommenden Gas-Wärmepumpen oder die Solarthermie, gegen die die Kraftwerke bestehen müssen. So investieren die Giganten denn auch in einen Zukunftsmarkt, aber von einem Massenphänomen zu sprechen wäre falsch. Immerhin sind reichlich Investitionen zu stemmen, die man als Hausbesitzer nicht jeden Tag aufbringt. Lichtblick setzt auf ein Leasingmodell, mit 5.000 Euro ist man dabei. Das in Deutschland von Vaillant und Honda entwickelte System wir sicherlich einen fünfstelligen Betrag kosten, vergleichbar mit einer „Gasbrennwert - Solar Thermischen Anlage". Es gehört dann aber dem Kunden. Mit 17.000 Euro Verkaufspreis spielt das „WhisperGen“ der Gasag in einer ähnlichen Liga. Doch auch hier wird an einer Lösung gearbeitet, die ähnlich der des Konkurrenten Lichtblick sein dürfte. Der Kunde hätte nach der Installation nichts mehr mit seiner Heizung zu tun, sondern würde rein nach einem Wärmepreis bezahlen.
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