Neue Naturlandschaften als Ausgleich für Gas-Pipeline

Neue Naturlandschaften als Ausgleich für Gas-PipelineRund 280 Hektar sollen in ganz Brandenburg im Zuge von Ausgleichsmaßnahmen für den Bau der Erdgasleitung Opal (Ostsee-Pipeline-Anbindungsleitung) in naturnahe Biotope umgewandelt werden. Die Maßnahmen werden ab Mitte 2011 nach Ende der Bauarbeiten umgesetzt. In den Bundesländern Mecklenburg-Vorpommern und Sachsen, in denen ähnliche Maßnahmen anstehen, soll die Erdgasleitung Opal bereits gegen Ende dieses Jahres fertig verlegt sein.

Allein im Umkreis von Baruth, wo zurzeit eine Verdichterstation für die Opal-Pipeline gebaut wird, werden im Auftrag der Wingas-Gruppe rund 47 Hektar an natürlichen Lebensräumen weiterentwickelt und geschützt. Besondere Behandlung erhalten die Fledermäuse im Bereich der Opal-Leitungstrasse. In ganz Brandenburg kümmern sich Biologen um passende Winterquartiere für die Tiere und haben zahlreiche Ersatzquartiere außerhalb des Arbeitsbereichs aufgehängt.

Die 470 Kilometer lange Opal-Pipeline soll russisches Erdgas von Lubmin in Mecklenburg-Vorpommern über Brandenburg bis Olbernhau an der deutsch-tschechischen Grenze transportieren. Allein in Brandenburg müssen 270 Kilometer Leitung verlegt werden. Die Pipeline soll nach Unternehmensangaben im Oktober 2011 in Betrieb gehen.


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