Gaskrise: Südosteuropa ist vorbereitet

Als Russland im letzten Winter die Gaslieferungen in die Ukraine einstellte, traf das die südosteuropäischen Länder mit voller Härte: Menschen mussten in ihren Wohnungen frieren, Schulen mussten geschlossen werden  Deshalb haben Ungarn und die Slowakei in diesem Jahr in neue Gasspeicher und Pipelines investiert, die bei einem erneuten Gaskrise die Versorgungssicherheit gewährleisten sollen.

Ungarn hat in diesem Jahr zwei neue Speicheranlagen errichtet, die im Falle eines Engpasses auch das benachbarte Serbien mit Gas versorgen können. Die Slowakei hat sich hingegen auf Änderungen in ihrem Pipeline-Netz konzentriert: Diese konnten bislang nur in eine Richtung benutzt werden. Mithilfe eines technischen Umbaus ist jetzt ebenfalls möglich, Erdgas von West nach Ost zu transportieren. Das berichtet das „Handelsblatt“.

Auch die deutschen Gasspeicher sind mittlerweile wieder gefüllt, um die Versorgungssicherheit trotz eventueller Lieferengpässe zu garantieren. Die Speicherkapazität der bestehenden Untertagespeicher entspricht einem Viertel des jährlichen Verbrauchs. Darüber hinaus sind laut dem Bundesverband der Energie und Wasserwirtschaft (BDEW) weiter 15 Speicheranlagen geplant.  


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