Ukraine: Gasvertrag könnte Transit gefährden

Russland will den bestehenden Gasvertrag mit der Ukraine nicht ändern. Das beeinträchtigt die Arbeit des ukrainischen Gasversorgers Naftogas und könnte zu Störungen im Gastransit zwischen Russland und Europa führen.

Der Präsident der Ukraine, Juschtschenko, sieht die Unabhängigkeit der Ukraine durch den laufenden Vertrag gefährdet und will diesen deshalb ändern, wie die russische Inforations- und Nachrichtenagentur Novosti meldet. Hintergrund der Auseinandersetzung  ist die Ankündigung der Ukraine, die Transitgebühren für russisches Gas um bis zu 59 Prozent anheben zu wollen.

In dem Anfang des Jahres abgeschlossenen Gasvertrag, den die Ministerpräsidentin Timoschenko mit Russland unterzeichnet hat, ist von Erhöhungen der Transitgebühren keine Rede. Der russische Präsident Medwedew wies unterdessen den ukrainischen Vertragspartner Gazprom an, an dem abgeschlossenen Vertag strikt festzuhalten.  

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